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Arbeit
Ein Versuch meine Arbeitsweisen, Herangehensweisen, Entwicklungen etwas genauer zu beschreiben.
Vielfältige Eindrücke lassen zunächst im Kopf vielfältige Bilder entstehen. Wenn ich nach einem Tag an einem rauschenden Fluss nach Hause komme, verarbeitet mein Hirn mit seiner Perseverationstendenz das Gesehene, Gehörte, Gerochene zu einem verdichteten Bild, das ich in mir sehen kann, ja, es gar nicht mehr loswerde.
Genau dann ist es am Besten zu den Farben und zum Pinsel zu greifen und das Wagnis zu versuchen, das Bild aus dem Kopf auf die weißgrundierte Leinwand zu bekommen. Manchmal hilft eine kleine Skizze, die ich vor Ort gemacht habe. Denn bevor ich zu malen beginne, sollte ich die grundlegenden Fragen der Komposition schon gelöst haben: wo setze ich den "Blickfang", wie schauen die Proportionen aus?
Aber das ist nur eine der Zugangsweisen, eine andere ist, mich z.B. vom Fließen des Wassers inspirieren zu lassen und da bin ich der Ansicht , sollte auch die Farbe fließen dürfen. Wenn es das Wetter zuläßt, trage ich also die Leinwand in den Garten und lasse die Farbe sich über das Weiß ergießen. Aus diesem Vorgang entstehen auch Kompositionen, indem ich anschließend etwas übermale oder besonders hervorhebe.

